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Remondis und DSDBundeskartellamt untersagt Fusion

Leichtverpackungen und Gelbe Säcke liegen auf der Deponie des "aha Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover", im Vordergrund läuft ein Mitarbeiter. In der Gelben Tonne landet oft Müll, der dort gar nicht hingehört. Die Quote der sogenannten Fehlwürfe liegt nach Schätzung von Branchenexperten zwischen 40 und 60 Prozent, wie der Bundesverband Sekundärrohstoffe mitteilte. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)
Recycling auf einer Deponie (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Das Bundeskartellamt hat die geplante Fusion des Entsorgungskonzerns Remondis mit dem Grüne-Punkt-Unternehmen DSD untersagt.

Ein solcher Zusammenschluss würde zu einer erheblichen Behinderung des Wettbewerbs bei den dualen Systemen führen, erklärte Behördenchef Mundt zur Begründung. Zu befürchten wären höhere Kosten für Wettbewerber und letztlich höhere Preise bei der Entsorgung von Verpackungen. Remondis ist das größte deutsche Entsorgungsunternehmen, DSD ist das größte duale System in Deutschland.

Duale Systeme organisieren die Abholung, Sortierung und Verwertung von Abfällen. Sie vergeben unter anderem Aufträge an Müllabfuhren, zum Beispiel an Remondis. Bei einem Zusammenschluss wären möglicherweise viele solcher Aufträge von DSD im gleichen Konzern geblieben.