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StartseiteMusikszeneMusiker im (Un-)Ruhestand01.05.2018

Rente und AlterMusiker im (Un-)Ruhestand

Ob herbei gesehnt oder befürchtet – jedem angestellten Orchestermusiker flattert irgendwann der Rentenbescheid ins Haus. Das „Dienst-Ende“ ist ein besonderer Lebenseinschnitt, schließlich lassen sich Beruf und Berufung nur schwer voneinander trennen.

Von Noemi Schneider

Der Hornist Dániel Ember und seine Kollegen des Rundfunksinfonie-Orchesters Berlin spielen in einem Konzert.  (Bettina Stöß)
Jahrelang Dienst im Orchester, für manche Musiker könnte das ewig so weitergehen. (Bettina Stöß)

"Musiker gehen nicht in Rente, sie hören auf, wenn sie keine Musik mehr in sich haben." (Louis Armstrong)

Dienstschluss! Und dann? Die lebenslange Beschäftigung mit einem Instrument verhindert oftmals Gedanken an Alternativen. Deshalb hat das Dienst-Ende – ob Frühberentung oder Pensionierung – manchmal gravierende Folgen für das Selbstwertgefühl eines Musikers. Andere aber atmen erleichtert auf und legen ihr Instrument für immer beiseite. Über Abschiede, Ängste und Albträume, ungeahnte Freuden, neue Hobbies und musikalische Entdeckungen im (Un-)Ruhestand von Orchestermusikern.

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