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RentenLinkspartei gegen Nullrunde

Eine Rentnerin hält ihren Rentenbescheid in der Hand. (dpa/Felix Kästle)
Das Rentenniveau könnte weiter sinken, ein Systemwechsel ist nicht geplant. (dpa/Felix Kästle)

Eine mögliche Nullrunde bei der gesetzlichen Rente im kommenden Jahr sollte nach Ansicht der Linken verhindert werden.

Die große Koalition müsse Vorkehrungen dagegen treffen, sagte der Fraktionsvorsitzende Bartsch der Funke Mediengruppe. Die Corona-Krise dürfe nicht dazu führen, dass sich die Situation für Rentnerinnen und Rentner verschlechtere. Schon heute erhalte jeder zweite von ihnen weniger als 1.000 Euro netto. Zudem sei eine Nullrunde sozial- und konjunkturpolitisch schädlich, betonte Bartsch.

Zuletzt war es 2010 nach der Finanzkrise dazu gekommen, dass eine Erhöhung der gesetzlichen Altersbezüge ausfiel. Die Deutsche Rentenversicherung hielt es zuletzt für möglich, dass sich dieses Szenario 2021 zumindest im Westen wiederholen könnte. Im Osten könnte es demnach eine Anhebung um 0,7 Prozent geben.

Diese Nachricht wurde am 17.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.