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RentenreformBofinger fehlt längerfristige Dimension

Vier Senioren gehen im Herbst auf der Bodenseeinsel Mainau spazieren. (picture-alliance / dpa / Patrick Seeger)
Senioren im Herbst (picture-alliance / dpa / Patrick Seeger)

Der Ökonom Bofinger hat das Rentenpaket der Bundesregierung kritisiert.

Es fehle die längerfristige Dimension, sagte Bofinger der "Heilbronner Stimme". Es sei unklar, wie es nach 2025 weitergehen solle. Er halte danach höhere Rentenbeiträge für den richtigen Weg. Außerdem müsse man die Basis der Rentenempfänger vergrößern, etwa indem man die Selbstständigen mit einbeziehe. Diese verfügten über keine umfassende Altersvorsorge, betonte Bofinger, der auch Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung ist.

Der Bundestag hatte gestern eine Rentenreform beschlossen. Demnach soll das Rentenniveau bis 2025 bei mindestens 48 Prozent stabil gehalten werden. Der Beitragssatz von derzeit 18,6 Prozent soll nicht über 20 Prozent steigen. Zudem gibt es Verbesserungen bei der Mütterrente.