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RenziWirtschaftskooperation mit Iran "erst der Anfang"

Irans Präsident Rohani und Italiens Regierungschef Renzi stehen sich lächelnd gegenüber. (dpa / Riccardo De Luca)
Irans Präsident Rohani und Italiens Regierungschef Renzi in Rom. (dpa / Riccardo De Luca)

Iranische und italienische Firmen haben in Rom Verträge in Milliardenhöhe unterzeichnet.

Medienberichten zufolge geht es um Kooperationen unter anderem im Gas- und Ölgeschäft sowie beim Bau von Hochgeschwindigkeitszügen. Nach dem Ende der Sanktionen befindet sich der iranische Präsident Ruhani auf einer Europareise. In Rom traf er gestern Abend Ministerpräsident Renzi. Beide begrüßten die Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Heute ist ein Treffen mit Papst Franziskus im Vatikan geplant, anschließend reist Ruhani weiter nach Frankreich. Auch dort will die iranische Delegation Verträge schließen, unter anderem mit französischen Autoherstellern und dem Airbus-Konzern.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International legte unterdessen einen neuen Bericht zur Todesstrafe im Iran vor. Demnach sind dort derzeit mindestens 49 Menschen von der Hinrichtung bedroht, die zum Zeitpunkt ihrer Taten minderjährig waren. Der Iran habe zwar damit begonnen, das Strafrecht für Minderjährige zu reformieren, aber es bleibe noch viel zu tun, erklärte Amnesty.