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Startseite@mediasresBahrain erschwert Einreise für ausländische Journalisten30.05.2017

Reporter ohne GrenzenBahrain erschwert Einreise für ausländische Journalisten

Um die Pressefreiheit in Bahrain kann es nicht gut bestellt sein. Genau sagen können das aber nur wenige, weil ausländische Journalisten immer seltener einreisen dürfen - was wiederum kein gutes Zeichen ist. In Bahrain sind zurzeit 14 Journalisten in Haft, unter ihnen auch Bürgerjournalisten.

Christoph Dreyer im Gespräch mit Brigitte Baetz

Die Nationalflagge von Bahrain (picture-alliance / dpa / LaPresse Photo 4)
Die Nationalflagge von Bahrain (picture-alliance / dpa / LaPresse Photo 4)
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Seit dem arabischen Frühling in 2011 gab es in Bahrain eine Demokratiebewegung, die auch mit militärischer Hilfe aus Saudi-Arabien niedergeschlagen wurde. Seitdem geht Bahrain massiv gegen Journalisten und freie Berichterstattung vor und verfolgt insbesondere Fotografen und Kameraleute, die Proteste dokumentieren.

"Die Regierung erschwert massiv die Einreise von ausländischen Journalisten, inzwischen sehr erfolgreich", sagt Christoph Dreyer von der Organisation "Reporter ohne Grenzen". Mehreren Journalisten, die seit längerer Zeit für ausländische Medien arbeiten, zum Teil für internationale Nachrichtenagenturen, wurden die Akkreditierungen nicht verlängert.

Bahrain befindet sich auf dem Pressefreiheits-Index der Organisation Reporter ohne Grenzen auf Platz 164 von 180 Ländern.

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