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ReporterpreisSpiegel und SZ für Veröffentlichung der Ibiza-Affäre ausgezeichnet

Zeitungen, die über die Videoaffäre von Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache berichten, liegen auf einem Tisch (18. Mai 2019). (´picture alliance / dpa / picturedesk / APA/ Hans Punz)
Journalisten des Spiegels und der Süddeutschen Zeitung wurden für die Enthüllung der sogennanten Ibiza-Affäre bepreist. (´picture alliance / dpa / picturedesk / APA/ Hans Punz)

Journalistinnen und Journalisten des Spiegels und der Süddeutschen Zeitung sind für die Enthüllung der sogenannten "Ibiza-Affäre" mit dem Deutschen Reporterpreis geehrt worden.

Der Preis wird vom Reporter-Forum verliehen, einem Netzwerk von Journalisten. Das Reporter-Forum steht nach eigenen Angaben für die Qualität des Journalismus und wendet sich mit seiner Arbeit dagegen, dass Zeitungen und Zeitschriften weiter an Lesern verlieren.

Im Mai 2019 hatte ein Journalistenteam von Spiegel und Süddeutscher Zeitung ein heimlich auf Ibiza gedrehtes Video öffentlich gemacht. Die Aufnahmen zeigten den damaligen FPÖ-Chef Strache, der im Gespräch mit einer vermeintlichen russichen Oligarchen-Nichte anfällig für Korruption wirkte. In der Folge zerbrach die österreichische Regierungskoalition.