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RestitutionBayern gibt von Nazis geraubte Kunstwerke zurück

Bernd Sibler (CSU), Kunst und Wissenschafts-Minister von Bayern, blickt während der Übergabe auf Silberobjekte in einer geöffneten Vitrine des Bayerischen Nationalmuseums.  (dpa/Lino Mirgeler)
Freistaat gibt von Nazis geraubte Silberobjekte zurück (dpa/Lino Mirgeler)

Bayern hat von den Nationalsozialisten geraubte Kunstobjekte an die Nachfahren Münchner Juden zurückgegeben.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler, CSU, überreichtedie Objekte im Bayerischen Nationalmuseum den Nachkommen von zwei Familien. Es handelt sich um sechs Silberobjekte - einen Pokal, ein Gewürzgefäß, drei Leuchter und einen Kelch.

Von 1939 an hatten die Nationalsozialisten Juden gezwungen, Gold, Silber und Edelsteine bei kommunalen Leihhäusern abzugeben. Das Bayerische Nationalmuseum hatte damals 322 Objekte gekauft, von denen bereits über die Jahre mehr als 200 an ihre Eigentümer zurückgegeben wurden. Die übrigen mehr als 100 Stücke werden seit dem vergangenen Jahr in der Ausstellung "Silber für das Reich" ausgestellt. Diese soll öffentliche Aufmerksamkeit schaffen und so dabei helfen, die Erben der Objekte ausfindig zu machen.