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StartseiteAtelier neuer Musikque hora es in paradiso?24.06.2017

REVISITED Forum neuer Musik 2005que hora es in paradiso?

Ein zentrales Instrument ist bei ihm die Gitarre. Mit ihr wuchs er auf, später prägt sie sein Komponieren. Was lag näher, als den seinerzeit in Berlin ansässigen US-Amerikaner Sidney Corbett mit einem Konzert zu porträtieren, das Werke mit Gitarre, Banjo und E-Gitarre miteinander verband.

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Das Bild zeigt ein Porträt des Sidney Corbetts. (Risa Kusumoto)
Liebt die Gitarre: der Komponist Sidney Corbett (Risa Kusumoto)

Sidney Corbett, 1960 in Chicago geboren, ist heute in der deutschen Szene der Neuen Musik als Vertreter des Musiktheaters etabliert. Im Eröffnungskonzert des Forum neuer Musik 2005 "Identitäten" ging es hingegen darum, die  Instrumentalmusik Corbetts vorzustellen. Der solistische Part lag bei Seth Josel, der verschiedene Zupfinstrumente bediente. Das im Auftrag des Deutschlandfunk von Sidney Corbett neu geschriebene Konzert für E-Gitarre und Ensemble wurde am 4. März 2005 vom Ensemble musikFabrik uraufgeführt. – Was war der Ertrag dieses Abends? – Unter dem Motto "Revisited" passieren alle Konzerte des Forum neuer Musik aus heutiger Sicht noch einmal Revue.

Sidney Corbett
que hora es in paradiso?
Bleeding in Babylon
Variations in Memoriam Edison Denisov
Tarantella aus: Exits

Seth Josel, Gitarre, Banjo, E-Gitarre
musikFabrik
Leitung: Johannes Debus

Konzert vom 4. März 2005 im DLF Kammermusiksaal

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