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StartseiteAtelier neuer MusikHumanity & Composition17.11.2018

REVISITED Forum neuer Musik 2008Humanity & Composition

Jakob Ullmanns hoch-intensives, aber strikt antidramatisches Werk PRAHA bewegt sich am Rande der Hörbarkeit. Es beginnt mit den geflüsterten Namen der nach Theresienstadt Deportierten und mündet in eine geradezu magische Erschließung der Welt. Das Stück spielt im Kopf eines erfundenen Menschen.

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

(Team Sendesaal)
Der Komponist Jakob Ullmann im März 2008 beim Workshop im Deutschlandfunk (Team Sendesaal)

Jin-Ah Ahn
"Ein Himmel, eine Erde"
Tonbandstück

Jakob Ullmann
"PRAHA: celetná – karlova – maiselova" (Ausschnitt)
Studierenden-Ensemble der Hochschule für Musik Basel
Einstudierung: Jürg Henneberger
Elektronische Realisation: Leonardo Idrobo

Aufzeichnung vom 4.4.2008 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Ursprünglich war Ullmanns Opus als Radio-Oper im Auftrag des Hessischen Rundfunks gedacht – eine Kooperation der Musikhochschule in Basel mit dem Deutschlandfunk führte das Projekt in eine andere Form sowie zur Realisierung im Rahmen des Forum neuer Musik 2008, das unter dem Motto "Humanity & Composition" stattfand. Der Abend im Deutschlandfunk Kammermusiksaal begann seinerzeit mit einem Tonbandstück der Koreanerin Jin-Ah Ahn, das an Aktualität nichts verloren hat.  

Diese Sendung finden Sie nach Ausstrahlung 30 Tage lang in unserer Mediathek.

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