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StartseiteAtelier neuer MusikNahe bei der Natur29.08.2020

Revisited Forum neuer Musik 2011Nahe bei der Natur

Mit seinem Namen verbinden sich Zufallsverfahren, das präparierte Klavier und die Einbeziehung des Alltagsgeräuschs. Keiner löste sich so radikal von europäischen Determinierungen in Musik und Kultur wie John Cage. Sabine Liebner realisierte 2011 im Deutschlandfunk seine "Etudes Australes".

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Eine Frau spielt mit überkreuzten Händen an einem Flügel in einem holzgetäfelten Raum. Neben ihr auf der Bühne steht ein weiter Föügel und Mikrofonständer. (T. Kujawinski / Deutschlandradio)
Die Pianistin Sabine Liebner beim Forum neuer Musik 2011 im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk. (T. Kujawinski / Deutschlandradio)
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Im Zuge seiner Beschäftigung mit den amerikanischen Transzendentalisten und dem Zen-Buddhismus löste sich John Cage (1912–'92) von Determinierungen europäischen Denkens in Musik und Kultur. Alles künstlerisch Mitzuteilende sollte frei sein von Subjektivem und Autoritärem. 

Im Vorfeld des 99. Geburtstags des US-amerikanischen Künstlers fragte das Kölner Forum neuer Musik 2011 "Goes Germany" nach der besonderen deutschen Rezeption von US-Avantgarde in der Neuen Musik. Dazu gab es ein Sonderprojekt: An vier Abenden spielte die Münchner Pianistin Sabine Liebner im Deutschlandfunk alle 32 "Etudes Australes", die Cage in den 1970er Jahren für Grete Sultan mit Hilfe von Sternkarten komponierte.

Autor Frank Kämpfer spricht in seiner Sendung über Erkenntnisse beim Forum 2011 bezüglich der US-amerikanischen Modernen schlechthin und resümiert wichtige Cage-CD-Koproduktionen der letzten zwanzig Jahre im Deutschlandfunk Kammermusiksaal. 

Diese Sendung können Sie nach Ausstrahlung 30 Tage lang anhören.

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