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Rheinland-PfalzCDU kritisiert vermeintliche Fluthilfe von "Querdenkern"

Die Menschen schauen in dem Ort Schuld im Kreis Ahrweiler nach dem Unwetter auf die Zerstörungen. Mindestens sechs Häuser wurden durch die Fluten zerstört. (dpa)
Nach der Flut stehen viele Anwohner vor Trümmern - das nutzen offenbar selbsternannte "Querdenker" für politische Ziele aus. (dpa)

Der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionschef Baldauf hat die nicht mit dem Land abgestimmten Aktionen selbsternannter "Querdenker" in den Flutgebieten kritisiert.

Baldauf sagte im Deutschlandfunk, dass "Querdenker" die gegenwärtige Lage ausnutzten, sei "schändlich" und die betreffenden Personen seien "nicht bei Trost". Es gehe zur Zeit darum, Menschen zu helfen und nach Vermissten zu suchen. Die politische Aufarbeitung von Defiziten erfolge später.

Eine Woche nach den verheerenden Überschwemmungen im Westen Deutschlands häufen sich Berichte, wonach die vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppierung Parallelstrukturen zur Fluthilfe errichtet. Die Landesregierung distanzierte sich von einem sogenannten "Familienzentrum" eines Vereins, der sich bisher gegen Corona-Schutzmasken eingesetzt hatte. Die Polizei Koblenz warnte vor einem Lautsprecherwagen in der Optik eines Polizeiautos, das die Falschmeldung verbreitet haben soll, dass Einsatzkräfte abgezogen würden. Man werde gegen Menschen einschreiten, die unter dem Anschein von Hilfe die Lage für politische Zwecke missbrauchten.

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Diese Nachricht wurde am 21.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.