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RKI zu Corona1.244 Todesfälle - neuer Höchststand

Das Foto zeigt das Robert Koch-Institut, RKI, in Berlin. (imago / Reiner Zensen)
Das Foto zeigt das Robert Koch-Institut, RKI, in Berlin. (imago / Reiner Zensen)

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut binnen 24 Stunden 1.244 Todesfälle gemeldet, die mit einer Corona-Infektion in Verbindung gebracht werden. Das ist der bislang höchste Wert seit Beginn der Pandemie.

Die Gesamtzahl der an oder mit dem Virus gestorbenen Menschen beträgt nun 43.881. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei 25.164. Damit stieg die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle seit Beginn der Pandemie auf fast zwei Millionen.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut den RKI-Angaben derzeit bei 151,2. Bei dem Wert handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in diesem Zeitraum. Angestrebt wird ein Wert von unter 50.

Bartsch für kostenlose FFP2-Masken für Bedürftige

Der Linken-Politiker Bartsch forderte eine kostenfreie Verteilung von FFP2-Masken an Bedürftige. Man könne die Menschen, die über wenig Mittel verfügten, in der Corona-Pandemie nicht im Regen stehen lassen, sagte Bartsch im Deutschlandfunk. (Audio) Hartz-IV-Empfängern stünden für die Gesundheitsausgaben monatlich nur 17 Euro zur Verfügung. Für diese Menschen sei es nicht realisierbar, einer solchen Maskenpflicht nachzukommen, sagte Bartsch.

Das Tragen von FFP2-Masken soll in Bayern ab Montag im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel Pflicht sein. Rund 2,5 Millionen Masken will die Landesregierung kostenlos an Bedürftige ausgeben, nachdem mehrere Sozialverbände vor einer Ausgrenzung armer Menschen gewarnt hatten.

Städtebund gegen schärferen Lockdown

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sprach sich gegen eine Verschärfung des Lockdowns aus. Nach fast einem Jahr seien in der Bevölkerung gewisse Ermüdungserscheinungen feststellbar, sagte Hauptgeschäftsführer Landsberg der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Immer neue und zum Teil nur schwer nachvollziehbare Vorschriften - wie etwa die 15-Kilometer-Regelung könnten die Menschen überfordern. Landsberg plädierte für klare Strategien und Hoffnungssignale, wie das Zurückfahren des Lockdowns erfolgen sollte. Dazu gehöre eine Perspektive, unter welchen Voraussetzungen wann, wo, welche Einrichtungen und Geschäfte wieder vorsichtig geöffnet werden sollten.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen.

+ Aktuelle Entwicklungen: Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand: 14.01.)
+ Hohe Corona-Infektionszahlen: Ist die Orientierung am Inzidenzwert 50 richtig? (Stand 05.01.)
+ Neue Regeln: So setzen die Länder die Beschlüsse um (Stand 11.01.)

Test und Schutz

+ Schutz: Die Impfverordnung: Wer wird zuerst geimpft, wer später? (Stand: 26.12.)
+ Termine: Wie, wann und wo kann ich mich impfen lassen? (Stand: 9.1.)
+ Biontech und Pfizer: Was über Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs bekannt ist (Stand: 21.12.)
+ Schutz: So steht es um die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus (Stand: 06.01.)
+ Corona-Infektionsgeschehen: Wie zuverlässig sind die Tests? (Stand: 13.01.)
+ Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 06.01.)
+ Wie ist die Lage in den Krankenhäusern? (Stand: 13.01.)
+ Wirtschaft: Wie die Arbeitswelt mit den Infektionszahlen umgeht (Stand: 11.01.)

Ansteckung und Übertragung

+ Virus-Varianten: Wie gefährlich sind die neuen Mutationen des Coronavirus? (Stand: 02.01.)
+ Gegner von Infektionsschutz-Maßnahmen: Was AfD und Querdenker mit Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu tun haben (Stand: 17.12.)
+ Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 10.10.)
+ Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 09.01.)
+ Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 24.12.)

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Diese Nachricht wurde am 14.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.