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StartseiteSport am Wochenende"Der Fußball müsste sich mehr öffnen"23.10.2016

Ronny Blaschke über sein neues Buch"Der Fußball müsste sich mehr öffnen"

Skandale, überdimensionierte Events, Kommerzialisierung: Der Fußball steckt in einer Glaubwürdigkeitskrise. Um sie zu überwinden, sollte sich der Sport "mehr um sein Umfeld und seine Gesellschaft kümmern", sagte der Journalist Ronny Blaschke im DLF über sein neues Buch "Gesellschaftsspielchen".

Ronny Blaschke im Gespräch mit Andrea Schültke

Der Journalist Ronny Blaschke (Ronny Blaschke)
Journalist Ronny Blaschke hinterfragt in seinem neuen Buch "Gesellschaftsspielchen" die moralische und gesellschaftliche Verantwortung des Fußballs. (Ronny Blaschke)
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"Gesellschaftsspielchen - Fußball zwischen Hilfsbereitschaft und Heuchelei": Unter diesem Titel hinterfragt der Journalist Ronny Blaschke in seinem neuen Buch die moralische und gesellschaftliche Verantwortung des deutschen Fußballs.

"Den Prozess des Gewinnstrebens hinterfragen"

Zwar fließe bereits jetzt hier und da Geld aus dem Gewinn großer Vereine in soziale Projekte, aber das reiche nicht: "Es geht darum, den gesamten Prozess des Gewinnstrebens zu hinterfragen", sagte Ronny Blaschke in der Sendung "Sport am Sonntag". Dann würde vielleicht auch ein Verein wie der FC Bayern München "auf die Idee kommen, dass durch ein Trainingsspiel in Saudi-Arabien oder einen Sponsorenvertrag mit einem Flughafen in Doha andere Projekte wie zum Beispiel gegen Antisemitismus untergraben werden können."

Das gesamte Gespräch können Sie nach der Sendung mindestens sechs Monate in unserer Mediathek nachhören.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu Eigen.

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