Freitag, 01. März 2024

Kultur
Roth will Steueranreize für Filmproduktionen

Kurz vor dem Beginn der Berlinale hat Kulturstaatsministerin Roth ihre Reformpläne für die Filmförderung vorgestellt.

14.02.2024
    Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) auf dem roten Teppich der Berlinale.
    Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) will die Filmförderung reformieren. (Archivbild) (picture alliance / dpa / Gerald Matzka)
    Sie will mit einem Steuermodell wieder mehr Filmproduktionen nach Deutschland holen. Roth sagte in Berlin, die Bundesrepublik sei ein Stück weit abgehängt. Es gebe hierzulande massive Standortnachteile. Zum Beispiel sei die oscarprämierte Produktion "Im Westen nichts Neues" aus Steuergründen nach Tschechien ausgewichen. 
    Dem Referentenentwurf für eine Novelle des Filmförderungsgesetzes zufolge könnten Filmemacher künftig bis zu 30 Prozent ihrer Produktionskosten steuerlich absetzen. Länder wie Italien oder Spanien hätten mit solchen Anreizen positive Erfahrungen gemacht, sagte Roth.
    Diese Nachricht wurde am 13.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.