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RüstungspolitikAmnesty prangert Waffenexporte in Kriegsgebiete an

Logo der Organisation Amnesty International (picture alliance/dpa - Britta Pedersen)
Logo der Organisation Amnesty International. (picture alliance/dpa - Britta Pedersen)

Amnesty International wirft mehreren westlichen Staaten vor, Konflikte weltweit mit unzulässigen Waffenexporten zu schüren.

Die Menschenrechtsorganisation beschuldigte unter anderem die USA, Großbritannien und Frankreich, mit Rüstungsexporten gegen den internationalen Vertrag über den Waffenhandel zu verstoßen. Dadurch würden Konflikte angeheizt und jährlich etwa eine halbe Million Menschen weltweit getötet.

Als Beispiel nannte Amnesty Waffenexporte der USA und Frankreichs nach Ägypten, wo die Regierung gegen Kritiker vorgehe. Großbritannien liefere Rüstungsgüter an Saudi-Arabien, das im Nachbarland Jemen auf Seiten der Regierung gegen Rebellen kämpft und dabei auch zivile Einrichtungen bombardiere.

Auf einer internationalen Konferenz in Genf wird heute über den Waffenhandelsvertrag beraten. Auch Deutschland hat ihn unterzeichnet. China und Russland sind nicht dabei.