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RuhrgebietRazzia gegen Clans - Großaufgebot der Polizei

Das Bild zeigt Polizisten, die ein Lokal bei Nacht von außen umstellt haben.  (dpa / Bernd Thissen)
Einsatzkräfte durchsuchen eine Shisha-Bar in Bochum (dpa / Bernd Thissen)

Mit einer breit angelegten Razzia ist die Polizei im Ruhrgebiet gegen Clankriminalität vorgegangen.

1.300 Beamte seien im Einsatz gewesen, teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium in Düsseldorf auf Twitter mit. Es habe sich um die größte Aktion dieser Art in der Geschichte des Bundeslandes gehandelt. Demnach durchsuchten die Einsatzkräfte unter anderem Wettbüros, Cafés, Teestuben und Shisha-Bars. Es gehe um den Verdacht der Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit. Der Einsatz habe sich aber auch gegen die Organisierte und die Banden-Kriminalität allgemein gerichtet. Razzien gab es unter anderem in Dortmund, Essen, Duisburg, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Mülheim, Bochum, Witten und Herne.

Weiter hieß es, die Polizei sei von Zoll und Finanzbehörden unterstützt worden. Zudem habe es Verkehrs- sowie Personenkontrollen gegeben.