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RundfunkHaseloff wirft ARD und ZDF vor, Westfernsehen geblieben zu sein

Ein alter Fernseher vor einer Holzwand. (imago images / Shotshop)
ARD und ZDF haben laut dem CDU-Politiker Haseloff ein Problem mit der Berichterstattung über Ostdeutschland. (imago images / Shotshop)

Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Haseloff wirft den öffentlichen-rechtlichen Fernsehsendern eine Vernachlässigung des Ostens vor.

ARD und ZDF seien in vielen Sparten Westfernsehen geblieben, sagte der CDU-Politiker der Zeitung "Die Welt". Zwar habe es in jüngster Zeit bei den Sendern ein paar Schritte Richtung Osten gegeben, aber man merke vielen Berichten an, dass die Autoren mit dem Osten fremdelten. Zuweilen erinnere das an Auslandsreportagen, was da gebracht werde, meinte Haseloff.

Die CDU in Sachsen-Anhalt lehnt eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab, und Haseloff verhinderte eine Abstimmung darüber im Landtag von Magdeburg. Weil alle Bundesländer einer Ratifizierung zustimmen müssen, entfällt vorerst die geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrags zum 1. Januar um 86 Cent auf 18,36 Euro.

Diese Nachricht wurde am 22.12.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.