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Russland-Affäre in den USAEx-Sicherheitsberater Flynn will Schuldeingeständnis zurückziehen

Michael Flynn schaut bei einer Pressekonferenz seitlich in die Kameras.  (dpa-picture-alliance/Ron Sachs)
Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn will sein Schuldeingeständnis zurückziehen. (dpa-picture-alliance/Ron Sachs)

In den USA will der frühere nationale Sicherheitsberater Flynn sein Schuldeingeständnis in der Russland-Affäre zurückziehen.

Das geht aus Unterlagen hervor, die bei Gericht eingereicht wurden. Als Grund gibt Flynn an, die Staatsanwälte hätten arglistig gehandelt und gegen eine Vereinbarung mit ihm verstoßen. Darum will sich Flynn nun doch nicht schuldig bekennen, die Bundespolizei FBI wegen seiner Unterredungen mit dem damaligen russischen Botschafter in den USA belogen zu haben. Der Richter muss dem Antrag aber zustimmen.

Vor einer Woche hatte das Justizministerium die Haltung zu Flynns Fall geändert und erklärt, der frühere Sicherheitsberater verdiene eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten. Vorher hatte es noch geheißen, Flynn könne aufgrund seiner Kooperation bei der Untersuchung von Sonderermittler Mueller ohne Gefängnis davonkommen. In der Russland-Affäre geht es um die Frage, ob Präsident Trumps Wahlkampfteam Absprachen mit Russland traf, um die Wahl 2016 zu beeinflussen.