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RusslandInternetseiten von Kremlkritikern gesperrt

Porträtaufnahme von Alexej Nawalny, er blickt in die Kamera. Im HIntergrund eine russische Flagge. (AP)
Die Anti-Korruption-Stiftung des Oppositionellen Nawalny ist laut den Berichten ebenfalls von der Blockade durch die Behörden betroffen. (AP)

In Russland hat die Generalstaatsanwaltschaft nach Medieninformationen Internetseiten mehrerer Kremlkritiker gesperrt.

Betroffen sind nach Angaben der unabhängigen Organisation Roskomswoboda, die sich für einen freien Zugang zum Internet einsetzt, insgesamt 49 Seiten, vor allem solche um den inhaftierten Oppositionellen Nawalny. Auch das Portal der unabhängigen Allianz der Ärzte lasse sich nicht ohne Weiteres aufrufen. Die Blockierung kann laut Roskomswoboda etwa über eine geschützte Netzwerkverbindung umgangen werden.

In Russland sind Tausende Internetseiten gesperrt, darunter auch solche von kritischen und unabhängigen Medien. Die Behörden begründen das mit Verstößen gegen russische Gesetze. Nawalnys Organisationen wurden von ihnen als extremistisch eingestuft.

Diese Nachricht wurde am 26.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.