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StartseiteSport AktuellNeue schwere Doping-Vorwürfe12.05.2016

RusslandNeue schwere Doping-Vorwürfe

Wie die New York Times berichtet, soll es bei den Olympischen Spielen von Sotschi ein staatlich gestütztes Doping-Programm gegeben haben. Demnach sollen dutzende russische Athleten in Sotschi gedopt an den Start gegangen sein, darunter auch mehrere Olympiasieger.

Hajo Seppelt im Gespräch mit Philipp May

Ein Mann vor einer Doping-Kontrolle in Sotschi während der Olympischen Winterspiele 2014. (picture alliance / dpa - Michael Kappeler)
Die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA soll positive Tests vertuscht haben. (picture alliance / dpa - Michael Kappeler)

Die Zeitung beruft sich dabei auf den ehemaligen Chef des Anti-Doping-Labors in Moskau, Gregori Rodtschenkow. Der gab demnach zu, für russische Sportler einen Doping-Mix aus drei verbotenen Substanzen entwickelt zu haben. In nächtlichen Aktionen habe er dann die Urinproben ausgetauscht.

Hajo Seppelt aus der ARD-Dopingredaktion hat den gesamten Skandal über die russische Leichtathletik ins Rollen gebracht. Aufgrund seiner Enthüllungen war Rodchenkow als Laborleiter in Moskau gefeuert worden. Er schätzt das Ausmaß der Anschuldigungen ein.

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