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RusslandRadioaktive Strahlung nach Atom-Unfall länger als bekannt

Ein Radioaktivätswarnschild  (dpa / Patrick Seeger)
Radioaktivätswarnschild (dpa / Patrick Seeger)

Fünf Tage nach dem atomaren Unfall auf einem russischen Militärstützpunkt hat die russische Wetterbehörde eine zeitweise höhere radioaktive Strahlung in der betroffenen Region eingeräumt als bislang bekannt.

Demnach wurden in der Stadt Sewerodwinsk am vergangenen Donnerstag bis zu 16 Mal höhere Werte gemessen als gewöhnlich. Zudem hielten die erhöhten Werte länger an als zunächst gemeldet. Sie seien jedoch noch am selben Tag wieder in den Normalbereich gesunken. Experten werteten den Grad der Strahlung jedoch noch nicht als besorgniserregend.

Auf einer Plattform im Meer nahe Sewerodwinsk war es am Donnerstag zu einer Explosion gekommen. Dabei wurden fünf Mitarbeiter getötet. Erst am Samstag wurde der atomare Charakter des Unglücks eingeräumt.