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RusslandWeber (CSU) regt schärfere Sanktionen an

Manfred Weber, CSU-Politiker und Vorsitzender der konservativen Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament (imago/Sven Simon)
Manfred Weber, CSU-Politiker und Vorsitzender der konservativen Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament (imago/Sven Simon)

Der Vorsitzende der Christdemokraten im Europaparlament, Weber, hat schärfere Sanktionen gegen Russland ins Gespräch gebracht.

Der CSU-Politiker sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, die russische Führung setze ihren Kurs der gefährlichen Provokationen fort. Ein weitgehendes Einfrieren von Oligarchen-Konten oder ein Abtrennen Russlands vom Swift-Zahlungssystem sei im Eskalationsfall denkbar. Auch das Projekt der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 wäre dann auf keinen Fall mehr haltbar.

Den russischen Truppenaufmarsch im Umfeld der Ostukraine nannte Weber einen Test für den Westen. Die Antwort darauf müsse unmissverständlich und stark sein. Ähnliches gelte für die anscheinend vorsätzliche Gefährdung der Gesundheit des Kreml-Kritikers Nawalny. Weber betonte, Russlands Präsident Putin müsse den Preis für sein Handeln kennen.

Diese Nachricht wurde am 11.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.