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Sachsen-AnhaltBewährungsstrafe für Rechtsextremist Sven Liebich

Medienvertreter und Prozessbeobachter sitzen mit entsprechendem Corona-Abstand in einem Saal des Justizzentrums. (dpa / Sebastian Willnow)
Auftakt im Prozess gegen Sven Liebich in Halle. (dpa / Sebastian Willnow)

Das Amtsgericht Halle hat den Rechtsextremisten Sven Liebich unter anderem wegen Volksverhetzung verurteilt.

Die Richter sprachen ihn zudem wegen Beleidigung sowie wegen Verleumdung der Grünen-Politikerin Künast und des früheren SPD-Chefs Schulz schuldig. Der Mann bekam eine elfmonatige Haftstrafe auf Bewährung und muss 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Er hatte unter anderem Aufkleber und T-Shirts mit volksverhetzenden Aufdrucken im Internet verkauft.

Der Angeklagte wies die Vorwürfe zurück. Zum Auftakt des Prozesses Mitte August war der 49-jährige im Anzug und mit einem Corona-Mundschutz erschienen, auf dem das Wort "Maulkorb" steht. Er wird vom Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem eingestuft und beobachtet.

Diese Nachricht wurde am 14.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.