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Sachsen-AnhaltRechtsgerichtete Demo und Gegenprotest in Köthen

Aus der Luft nach unten fotografiert: Mit Malkreide haben viele Bürgerinnen und Bürger Friedensbotschaften auf den Boden einer Straße in der Nähe des Marktplatzes gemalt und geschrieben. (dpa / Sebastian Köhler )
Vor einer geplanten Demonstration mehrerer rechtsgerichteter Gruppierungen haben die Menschen im sachsen-anhaltischen Köthen ihren Marktplatz bunt angemalt. (dpa / Sebastian Köhler )

Eine Woche nach dem Tod eines 22-Jährigen in Köthen ist zu weiteren Kundgebungen aufgerufen worden.

Rechtsgerichtete Gruppierungen, darunter das islamfeindliche Pegida-Bündnis aus Dresden, wollen am späten Nachmittag durch die Stadt in Sachsen-Anhalt ziehen. Die Landes-AfD rief dazu auf, sich an dem Marsch zu beteiligen. Darüber hinaus meldeten Bündnisse gegen Rechts eine Protestkundgebung an.

Gestern hatten die Stadtverwaltung, die Evangelische Landeskirche Anhalt, Vereine und Initiativen ein Zeichen für Frieden gesetzt. Teile der Stadt Köthen wurden dazu bunt gestaltet.

Nach Behördenangaben starb der 22-Jährige an einem Herzinfarkt während eines gewaltsamen Streit mit afghanischen Staatsbürgern. Zwei Verdächtige sind in Untersuchungshaft.