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StartseiteCorsoGeheimnisvolle Fremde und traurige Orte 04.08.2018

Sängerin Larissa Sirah Herden alias Lary Geheimnisvolle Fremde und traurige Orte

Die jamaikanisch-deutsche Sängerin Lary lebt in ihren Texten Liebesfantasien aus, besingt aber auch Orte - etwa den Columbiadamm in Berlin, wo sie Musik aufnahm, als nebenan Flüchtlinge lebten. Die Stimmung sei recht hoffnungslos gewesen, sagte Lary im Dlf. Das hört man auf ihrem Album "Hart Fragil".

Larissa Sirah Herden im Corsogespräch mit Fabian Elsäßer

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Sängerin Larissa Sirah Herden alias Lary steht vor einem abstrakten, bunten Gemälde im DLF-Funkhaus (Deutschlandradio/Kerstin Janse)
Sängerin Larissa Sirah Herden alias Lary im DLF (Deutschlandradio/Kerstin Janse)
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"Das ganze Album setzt sich sehr mit Gegensätzen auseinander", sagte Lary im Deutschlandfunk über den Titel ihres Albums. Es gehe ihr ums die Gegensätze in ihr selbst und der Welt. "Man wird immer in eine bestimmte Schublade gesteckt, weil es dann für Leute einfacher ist, Dich zu beurteilen und weil es leichter ist, dich zu verstehen." Als schwarze Künstlerin werde man in Deutschland automatisch in die R&B-Ecke gesteckt. "Schubladen begrenzen total - und das finde ich total schade. Nichts ist nur eine Sache."

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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