Montag, 06. Dezember 2021

Archiv

Salzburger Taschenoper 2019Vom Fluchen und Lächeln

Wie viel Realität braucht und verträgt das Musiktheater? Dieser Frage stellt sich das Salzburger Taschenopernfestival immer wieder neu. Die fünf uraufgeführten Werke jüngerer Komponist*innen sind hoch emotional und zugleich radikal in der Gegenwart situiert.

Von Egbert Hiller | 07.12.2019

Leider liegt für dieses Bild keine Bildbeschreibung vor
Blick auf die Gegenwart mit Hilfe Shakespeares (Thomas Radlwimmer)
Das diesjährige Motto des von Regisseur Tierry Bruehl geleiteten Festivals lautete "Salzburg liegt am Meer". Zur Inspiration wurden Stücke William Shakespeares vorgeschlagen. Zum Beispiel "Othello", "Was ihr wollt" oder "Ein Sommernachtstraum".
Für die ausgewählten Komponistinnen und Komponisten Sarah Nemtsov, Stephan Winkler, Sara Glojnarić, Gordon Kampe und Gerald Resch galt es, anhand historischer Vorlagen auch aktuelle kulturelle Phänomene und gesellschaftliche Zustände zu reflektieren.
Inszeniert wurden die fünf neuen Kurzopern in Form eines an sich geschlossenen Musiktheater-Abends. Das Österreichische Ensemble für Neue Musik, oenm, interpretierte sie unter Leitung von Peter Rundel.
Diese Sendung finden Sie nach Ausstrahlung sieben Tage lang in unserer Mediathek.