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Sami A.Einreisesperre für abgeschobenen Islamisten

Bayern, Oberaudorf: Eine Baustelle ist am Grenzübergang zwischen Deutschland und Österreich zu sehen. Im Hintergrund steht ein Schild mit der Aufschrift "Bundesrepublik Deutschland"  (dpa / Sven Hoppe)
Grenzübergang zwischen Deutschland und Österreich (dpa / Sven Hoppe)

Gegen den nach Tunesien abgeschobenen Islamisten Sami A. besteht einem Medienbericht zufolge inzwischen eine Wiedereinreise-Sperre.

Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf Sicherheitskreise in Nordrhein-Westfalen. Demnach hat das Ausländeramt Bochum den mutmaßlichen früheren Leibwächter von al-Kaida-Chef bin Laden zur sogenannten Einreiseverweigerung ausschreiben lassen. Damit sei der 44-Jährige im Informationssystem der Schengen-Staaten als unerwünschte Person gelistet.

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte die Abschiebung von Sami A. wegen möglicher Foltergefahr in seiner Heimat untersagt und fordert, den Tunesier zurückzuholen. Dagegen geht die Stadt Bochum gerichtlich vor.