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StartseiteJazzFactsElegie und Rhythmus19.08.2021

Schlagzeuger Lukas AkintayaElegie und Rhythmus

Lukas Akintaya liebt Jazz, aber auch Indie-Rock und Ambient. Der Berliner ist ein sensibler Schlagzeuger mit Songwriter-Qualitäten und dramaturgischem Gespür für langsame Steigerungen. Mit "Hues" macht er vor, wie melancholischer Pop und spannender Jazz wirklich zusammenpassen.

Von Niklas Wandt

Ein schwarz gekleideter Mann steht in einem Feld und schaut im Profil auf ein Schlagzeugbecken, das er mit der Hand senkrecht hochhält. (Odelia Toder)
Die Suche nach Orientierung in einer neuen Stadt und Szene ist für Lukas Akintaya Grundthema seiner Debutplatte "Hues". (Odelia Toder)
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Lukas Akintaya stammt aus Lüneburg, studierte in Bremen, Berlin, Paris und von 2018 bis 2020 an der New York University Jazzschlagzeug. Dort spielte er mit so renommierten Musikern wie Drew Gress oder Andrew D’Angelo und stand schon in der Carnegie Hall auf der Bühne. Sein längstes Bandprojekt ist das Holon Trio mit dem Schweden Povel Widestrand und dem Dänen Mathias Højgaard Jensen, ein Pianotrio, das mitunter durch Synthesizer und E-Drums in elektronische Klangräume vordringt und seine Jazzfusion in ungewöhnliche Taktmaße gießt. Ende Mai 2021 erschien Akintayas Solo-Debüt „Hues”, eingespielt mit New Yorker und Berliner Musikern. Eine Platte voll elegischer Melodien und opulenter Klangwolken von verzerrten Gitarren und verhallten Synthesizern, durch die heftige, aber genau bemessene Vorstöße ins Freie und Offene aufblitzen.

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