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StartseiteMarktplatzSchreckgespenst Altersarmut19.06.2008

Schreckgespenst Altersarmut

Was tun, wenn die Rente nicht reicht?

Das Rentensystem ist besser als sein Ruf. Es hat dafür gesorgt, dass Altersarmut zu einer Randerscheinung geworden ist. Nur zwei Prozent der Senioren müssen derzeit ihr Altersgeld durch die staatliche Grundsicherung aufstocken lassen. In einigen Jahren wird sich das dramatisch ändern. Geringverdiener, Minijobber, Teilzeitbeschäftigte, Langzeitarbeitslose - sie alle werden später eine gesetzliche Rente beziehen, die zum Leben nicht reicht.

Am Mikrofon: Gerhard Schröder

Rentner machen in Begleitung eines Kleinkinds in Pillnitz bei Dresden eine Pause auf einer Parkbank. (AP)
Rentner machen in Begleitung eines Kleinkinds in Pillnitz bei Dresden eine Pause auf einer Parkbank. (AP)

Und viele verdienen nicht genug, um diese Lücke durch private Vorsorge auszugleichen. Hinzu kommen tausende von Selbstständigen, die sich so gerade durchwursteln - ohne für den Lebensabend vorzusorgen.

Jeder dritte Ruheständler, so fürchten viele Experten, wird in 20 Jahren auf staatliche Hilfe angewiesen sein - trotz Riester- und Rürup-Förderung. Wie kann man Armut im Alter vermeiden? Muss der Staat die Fördermodelle nachbessern? Ist eine staatliche Sockel-Rente, wie vom Sachverständigen Rürup ins Gespräch gebracht, die Lösung? Darüber diskutiert Gerhard Schröder im heutigen "Marktplatz" im Gespräch mit Experten.

E-Mail-Adresse lautet: marktplatz@dradio.de

Studiogäste:
Dirk von der Heide
Deutsche Rentenversicherung Bund
10704 Berlin
Tel: 030 865 - 1
www.deutsche-rentenversicherung.de

Eberhard Beer
Die Alten Hasen GmbH
Burgunderweg 8
06333 Hettstedt
www.diealtenhasen.de

Bernd Katzenstein
Deutsches Institut für Altersvorsorge
Lindenstr. 14
50674 Köln
Tel.: 0221 9242 8105
www.dia-vorsorge.de

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