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StartseiteBücher für junge LeserTrecker, Monster, Outdoorfreak11.01.2020

Schriftstellerin Dita ZipfelTrecker, Monster, Outdoorfreak

Ein Trecker mit Eigenleben, ein Monster, dem es nicht gelingen will, ein Kind zu erschrecken, ein Mädchen, das seinen Platz und seinen Namen sucht und dabei einem sehr eigenwilligen alten Mann begegnet. Themen und Ideen einer Kinderbuchautorin, für die das Ungewöhnliche das Spannendste ist.

Dita Zipfel im Gespräch mit Ute Wegmann

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Drei Titel der Schriftstellerin Dita Zipfel (Hanser, Tulipan, Mairisch Verlag)
auf dem Land, unterm Bett, im Leben (Hanser, Tulipan, Mairisch Verlag)
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Ute Wegmann: "Trecker kommt mit" war ihr Bilderbuchdebüt, zusammen mit Ehemann Finn-Ole Heinrich. Es folgte "Monsta" und nun der erste Kinderroman "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte". Ich freu mich auf den Büchermarkt mit Dita Zipfel, geboren 1981 "im Norden", heißt es. Dita Zipfel, es ist nicht so ganz einfach etwas über Sie herauszufinden. Möchten Sie Privates privat halten oder sind Sie schüchtern?

Privates privat halten

Dita Zipfel: Also ich hab da gar keine Strategie. Tendenziell möchte ich doch eher Privates privat halten, das trifft eher zu als Schüchternheit. Ich finde teilweise die Internetauftritte bei Instagram, Twitter, facebook – ich hab das alles nicht –bei den KollegInnen spannend und hab da aber auch Sorge, dass ich es nicht so professionell machen würde und lass es lieber.

Wegmann: Die Frage ist natürlich, wie viel braucht man an Socialmedia. Haben Sie vor, sich damit noch mal intensiver zu beschäftigen?

Zipfel: Ich hab’s nicht vor. Ich finde auch viele Socialmedia-Kanäle nicht interessant für mich. Am Interessantesten finde ich noch Twitter, da kann ich mir vorstellen, da mal einen Fuß reinzusetzen, mich vielleicht darzustellen, das ist ja immer auch Teil des Ganzen. Mal sehen! Es gibt niemanden der sagt, mach doch mal mehr in Sachen Außendarstellung. Das finde ich auch gut.

Wegmann: Den wenigen Angaben über Sie entnimmt man, dass man Sie als Kind von Norden nach Süden brachte, Sie jedoch in den Norden zurückkehrten. Heute mit Familie hat das eine ähnliche Struktur: Es gibt wieder die Nord-Süd-Bewegung. Sie leben in Frankreich und Berlin, im "kleinsten Schloss und in der größten Besenkammer". Brauchen Sie das Hin- und Herwandern, den ständigen Perspektivwechsel?

Zipfel: Anscheinend. Ist mir nie ein bewusstes Bedürfnis gewesen, es ist eher aus Situationen heraus entstanden, die unterschiedlichster Art waren. Jetzt bin ich ja nicht mehr Zwanzig und sehe, dass es ja wirklich viel Bewegung gibt. Es scheint so zu sein, dass ich es auch auf eine Art brauche.

Wegmann: Sie haben Lehramt studiert und auch als Lehrerin gearbeitet, obwohl Sie als Kind offensichtlich Schule langweilig fanden. Wollten Sie es besser machen?

Zipfel: Da muss ich leider widersprechen: Ich hab nicht Lehramt studiert, sondern Pädagogik auf Diplom. Lehramt wäre nie in Frage gekommen, wahrscheinlich weil ich es in der Schule nicht gerade genossen habe. Und dann bin ich Lehrerin an der Berufsschule für Sozialpädagogik gewesen, hab Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die freiwillig dort waren, weil sie ihren Beruf lernen wollten. Dieses Verhältnis fand ich super gut, auch das Thema fand ich interessant. Das war die Tür, die mir ermöglicht hat, überhaupt Lehrerin zu sein. Alles, was Regelschule ist, ist für mich eher schwierig.

"Ich sehe alles sehr bildlich vor mir"

Wegmann: Ihr Großvater hatte ein Kino. Wie hat das bewegte Bild Ihr Schreiben geprägt?

Zipfel: Ich hab nur meinen Kopf, und nur das, was drin ist, wenn ich schreibe. Ich sehe aber alles sehr bildlich vor mir, wie in einem Film. Ich weiß nicht, ob das etwas damit zu tun hat, dass ich sehr viele Filme gesehen hab und von Kindheit an, Filme auch fünf, sechs, sieben Mal gesehen hab. Es ist auf jeden Fall eine große Liebe zum Film und zum Kino vorhanden und vielleicht gibt es einen Zusammenhang zu dem, wie ich denke, wenn ich schreibe. Das ist schwer zu beurteilen für mich.

"Es interessiert uns das Ungewöhnliche"

Wegmann: Sie sind mit einem Wortakrobaten verheiratet, mit Finn-Ole Heinrich. Er debütierte mit "Frerk, der Zwerg". Finn-Ole Heinrich traute sich was, der spielte und spielt mit Sprache. Sich etwas trauen, heißt die ausgetretenen Pfade verlassen, das ist ebenfalls ihr Weg. Ist das die Ebene, auf der sie beide sich begegnet sind und ermutigen sie sich gegenseitig dazu?

Zipfel: Absolut. Also ich hab die Art, wie Finn erzählt und schreibt, immer schon sehr geschätzt. Ich glaube, dass wir uns da treffen. Dass wir beide lieben Geschichten zu erzählen, die vielleicht ungewöhnlich sind. Dabei denken wir beide nicht: Jetzt mal was Ungewöhnliches, sondern das ist das, wozu wir Lust haben. Andere Geschichten tauchen gar nicht erst auf. Es interessiert uns das Ungewöhnliche.

Wegmann: Sind sie auch jemand, die immer den vorgeschriebenen Wanderweg verlässt?

Zipfel: Nee, da bin ich eine Schisserin. Das passiert dann eher aus Versehen. Gerade musste ich daran denken, wie Finn und ich wandern waren in einem unglaublich schönen Wandergebiet, da haben wir uns verlaufen. Dachten dann, es wird schon, aber es wurde immer komplizierter und gefährlicher. Es war eine Herbstwanderung, wo der Schnee nicht weit war und wir immer höher kraxelten. Kurz bevor die Panik in mir überhand nahm, kriegten wir Empfang auf dem Handy und haben den Weg wiedergefunden. Das beruhigt mich eher, wenn ich weiß, ich bin auf dem richtigen Wanderweg.

Wegmann: Ist das so eine klassische Künstlerehe: Beim Frühstück gehen die Gespräche los und enden nicht mal abends nach dem Zähneputzen?

Zipfel: Das war eine Sorge, die ich hatte, bevor wir entschieden haben, zusammen zu arbeiten. Ich weiß nicht viel über Künstlerehen, aber ich brauche auch Pausen von der Arbeit. Egal in welchem Job. Ich bin schon mal eher diejenige, die sagt: Komm, jetzt machen wir mal ne Pause. Aber wir gleichen uns auch gut aus. Es gibt zum Glück noch genug anderes, zumal wir jetzt ein kleines Kind haben, da ist es eher schwer, die Zeit zu finden, gemeinsam zu arbeiten.

Wegmann: Heute zu Gast im Studio in Köln ist die Schriftstellerin Dita Zipfel. Kommen wir zu den Büchern.
"Monsta" mit den einzigartigen Monsterbildern von Matteo Dineen war Ihr zweites Bilderbuch. Die Geschichte eines Monsters, dem es nicht gelingt, das Kind zu gruseln - "Lass dir mal Grusel wachsen, rat ich dir. Was ist ein Mensch schon ohne Angst?", heißt es da - und das deshalb völlig entnervt den Job aufgibt und dem Kind einen fehlervollen Abschiedsbrief schreibt: Kind mit t usw. Wie entstand die Idee? Haben Sie mit Dineen, dem Illustrator, eng zusammengearbeitet?

Monsterspezialist Matteo Dineen

Zipfel: Es war wirklich ein spontaner Einfall, keine komplizierte Inspiration. Ich wollte aus der Sicht des Monsters unterm Bett schreiben. Die Briefform liegt mir. Dann ging es schnell. Hab mich auf den Balkon gesetzt, den Brief geschrieben. Dann gab es noch ein paar Überarbeitungen. Die Zusammenarbeit mit Matteo war eng, aber nicht unkompliziert. Zuerst war es so, dass ich dachte, als ich die Geschichte hatte, dass er das illustrieren muss.

Wegmann: Er ist ein Monsterspezialist.

Zipfel: Absolut.

Wegmann: Er hat eine Monstergalerie, mit Monsterbildern in Berlin.

Zipfel: Genau. Ich kannte seine Bilder schon lange, finde die ganz toll. Ich hab ihn angeschrieben, er hat sich geziert. Dann hab ich gesagt, du bist es, komm, wir werden Millionäre. *lacht. Das hat ihn überzeugt. Und dann war die Zusammenarbeit schwierig, weil wir beide eine klare Vorstellung davon hatten, was das für ein Monster ist, und wie das Verhältnis ist zwischen Kind und Monster. Und diese Vorstellung war unterschiedlich, da hat es eine Weile gedauert, bis wir uns angenähert haben. Es war für mich auch die erste Arbeit, wo mein eigener Text illustriert wurde. Ich hab viel gelernt, wie Autor und Illustrator zusammenarbeiten können, und was da auch schwer sein kann in der Zusammenarbeit. Ich bin immer noch froh, dass er es gemacht hat.

Wegmann: Das Buch hat einen riesigen Erfolg gehabt, überall besprochen, ich weiß gar nicht, in welcher Auflage sie mittlerweile sind?

Zipfel: Es ist, glaub ich, die dritte?

"Nichts kommt nur von einem Menschen allein"

Wegmann: In der heutigen Zeit, wo so viele Bücher auf dem Markt sind, ist das ein Riesenerfolg für ein Bilderbuch. Sie schreiben auch Theaterstücke, zum Beispiel Finn-Oles erfolgreiche Geschichte über das Mädchen Maulina Schmitt, die die Trennung ihrer Eltern nicht hinnehmen will, weil sie aus ihrem Paradies vertrieben wurde. Und so aus Paulina eine echte Maulerin, eine Maulina wird. Was liegt Ihnen mehr Dialog oder Dramaturgie?

Zipfel: Schwer zu sagen.

Wegmann: Sind Sie eine gute Plotterin, jemand, die schnell einen Handlungsfaden hat?

Zipfel: Nee, dann ist es doch wohl eher der Dialog. Das fällt mir noch schwer zu plotten. Da bin ich sehr dankbar, dass ich ganz viel im Gespräch mit Finn entwickeln kann, und wir uns da gegenseitig die Bälle zuwerfen können und Ideen zusammenbringen können. Ich bin froh, dass ich das nicht allein im stillen Kämmerlein machen muss. Es gibt einige Leute, mit denen wir zusammenarbeiten und auch schon länger zusammenarbeiten. Das ist der Lektor Jan Oberländer, der schon alle Bücher von Finn lektoriert hat und auch viel mit seinen Ideen beiträgt. Auch ein Punkt, den ich in der kurzen Zeit als Autorin gelernt habe: Nichts kommt nur von einem Menschen allein. Viele arbeiten daran mit. Für mich ist das auch ein beruhigender Gedanke: Man muss es nicht alleine schaffen. Es gibt viele Leute, die Ideen haben und daran mitwirken.

Wegmann: "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte". Sperriger Titel für einen Kinderroman, denn das ist es ja, die Protagonisten ist 13 Jahre, aber ich würde sagen ein Buch für Kinder ab 10 Jahre?

Zipfel: Würde ich zustimmen.

Wegmann: Sollte so sein?

Zipfel: Nein, da gab es auch etwas, das ich lernen musste: Titel und Cover sind Verlagssache. Ein bisschen. Beziehungsweise, wenn man es gut hat, wie ich bei Hanser, kann man ganz viel mitreden und sagen, was man will, und am Ende sind es auch viele Aspekte, von denen man keine Ahnung hat als Autorin, die mitentscheiden, wie Titel und Cover aussehen. Wenn ich alleine entschieden hätte, würde das Buch anders heißen.

Wegmann: Wie würde es heißen?

Zipfel: Lux.

Wegmann: Wie das Tier?

Zipfel: Geschrieben LUX. Am Ende des Buches – Sie erinnern sich – entscheidet sich die Protagonistin Lucie – im Laufe des Buches ist sie auf der Suche nach ihrem Namen – sie findet ihn, und der ist Lux.

Wegmann: Das wäre auch ein schöner Titel gewesen. Zum Inhalt für unsere Hörerinnen und Hörer. Die Erzählerin Lucie, genervt von Michi, dem neuen Freund der Mutter beschließt, nach Berlin zu Mutters Ex-Freundin zu ziehen. Dafür braucht sie Geld. Da bietet sich Hundesitting an. Sie liest einen Aushang und macht sich auf den Weg und klingelt bei Herrn Klinge. Der öffnet im Outdooroutfit und entpuppt sich als Gemüsefetischist der besonderen Art, mit einer 100% Abneigung gegen Mädchen. Es ist eine abgedrehte Geschichte über Normalität und Wahnsinn und die schwimmende Grenze, über Liebe in allen Schattierungen – also über zu viel und zu wenig Liebe und über erste Liebe. Da klingt dann auch mal der Shakespeare’sche Sommernachtstraum mit seinem Liebestrank an. Wie ging die Geschichte in ihrem Kopf los? Welcher Aspekt lag ihnen besonders am Herzen?

Zipfel: Also die Geschichte ging so los, dass mir meine Freundin von ihrer Tochter erzählte, ein unglaublich braves Kind, die beim Kochen plötzlich auf einer Möhre rumhackte und sagte: Guck mal, Mama, wir hacken die Prinzessinnenbeine und die Feenknie kochen wir. Ich fand es interessant, dass dieses harmlose, süße Mädchen solche Gedanken im Kopf hatte. Das war die erste Inspiration und daraus ist Klinge entstanden. Dann hab ich aus Klinges Sicht einen Text geschrieben, aus seiner Sicht auf Gemüse. Aber bis es dann eine Familiengeschichte um Lucie wurde, da musste das Projekt noch verschiedene Stufen erklimmen. Was mir am Wichtigsten ist, das hat sich auch in dem Prozess verändert. Erst gab es nur die Klinge-Sicht, dann ist das Mädchen in meinem Kopf aufgetaucht und hat eine Sicht auf die Welt gehabt, das lag mir dann im Laufe der Arbeit sehr am Herzen.

Wegmann: "Ich muss was tun, damit ich nicht so werde wie sie", sagt Lucie über ihre Mutter. Die Mutter kommt nur so mittelgut weg in der Geschichte, hat einen merkwürdigen Liebhaber. Was ist los mit dem Mutter-Tochter-Verhältnis?

Zipfel: Das ist auch ihrem Alter geschuldet, dass sie keinen positiven Blick auf ihre Mutter hat. Dann gibt es als zweite Frauenfigur die Ex-Freundin der Mutter, die anders ist und weg, und darauf kann sie alles projizieren, in ihr kann sie das Gegenteil der Mutter sehen. Das macht es noch schwieriger für die Mutter zu bestehen. Und dann der Mann, da muss ich Lucie zustimmen, der betont nicht gerade das Positive der Mutter.

Ein neuer Ton im Kinderbuch

Wegmann: Endlich mal ein anderer, ein neuer Ton, der hier angeschlagen wird. Mit Worterfindungen (Flurgeruchsanalyse), philosophischen Gedankenschnipseln, sehr besonders gezeichneten Figuren, die entsprechend auf ihre ganz eigene Art kommunizieren. Wie wichtig ist für Sie Sprache und das Spiel mit Sprache?

Zipfel: Natürlich ist es wichtig. Und natürlich lieb ich das. Das ist das, was passiert, wenn man schreibt.

Wegmann: Sie haben einen Satz mit acht Imperativen, wenn Herr Klinge die Tür öffnet und Lucie hereinbittet. Er sagt in acht Imperativen, was sie machen soll, das ist großartig.

Zipfel: Ja?

Wegmann: Das macht Spaß. Das traut sich auch nicht wirklich jemand. Hören wir einfach mal hinein in den ersten Roman von Dita Zipfel "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte". Eine Begegnung zwischen Lucie und Herrn Klinge.

Lesung Seite 17-20

Haarfrisur und Fetakäse

Wegmann: Dita Zipfel las aus ihrem neuen Roman. Humor! Ganz wichtiges Thema. Sie finden wunderbare lustige Bilder. Lucie regt sich auf über Michis sinnlose Wörter (Haarfrisur/Fetakäse), auch das sehr lustig, wie überhaupt der Blick auf Michi besonders amüsant ist. – "Es ist was Besonderes, wenn zwei Menschen gleichzeitig über das Gleiche lachen", so heißt es an einer Stelle im Buch. Über wen oder was lacht denn Dita Zipfel?

Zipfel: Na ja, es liegt nah und ist doch auch wahr. Dieses Gemeinsam- über-etwas-lachen, ist etwas, das Finn und mich verbindet. Wir haben überraschend an vielen Stellen den gleichen Humor und können uns hervorragend über Dinge amüsieren und auch einander zum Lachen bringen. Was mich ansonsten zum Lachen bringt? - Außer Finn nichts.

Wegmann: Es sind ja die kleinen Absurditäten des Alltags, könnte man das auf den Punkt bringen? Sehen Sie Dinge, über die andere hinweggucken?

Zipfel: Vielleicht ist es so, ich würde das über mich so nicht sagen. Ich hab meinen Blick, ich amüsiere mich über Dinge, die ich sehe, und gerne über absurde Dinge, aber ich denke natürlich, die fallen allen anderen auch auf. Die amüsieren sich genauso darüber.

Wegmann: Zum Abschluss: Gibt es ein neues Buch oder ein Projekt?

Zipfel: Es gibt Projekte en masse. Viele sind keine Bücher, sondern Theaterstücke, ein Drehbuch, an dem wir arbeiten. Aber es gibt auch Texte, die vielleicht irgendwann ein Buch werden. Welchem Projekt ich mich als nächstes annehme, weiß ich noch nicht.

Wegmann: Das war der Büchermarkt mit der Schriftstellerin Dita Zipfel. Wir sprachen vor allem über "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte", ein Roman, der stark bebildert ist von Ran Flygenring. Erschienen im Hanser Verlag ab 10 Jahre. Vielen Dank für das Gespräch. Die Liste der Buchtitel und alle Angaben entnehmen Sie wie immer unserer Webseite: Deutschlandfunk. de. Nachhören können Sie die Sendung auch über die Deutschlandfunk Audio APP. Hier folgt jetzt Forschung aktuell. Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen Ute Wegmann.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Wir sprachen über (Auswahl):

Finn-Ole Heinrich, Dita Zipfel und Halina Kirschner (Illustration):  "Trecker muss mit", mairisch Verlag (Hamburg), 32 Seiten

Dita Zipfel und Matteo Dineen (Illustration): "Monsta", Tulipan Verlag (München), 32 Seiten

Dita Zipfel und Rán Flygenring (Illustration): "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte", Hanser Verlag (München), 200 Seiten

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