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StartseiteDossierNGOs weltweit unter Druck02.12.2016

Schrumpfende RäumeNGOs weltweit unter Druck

"Shrinking Spaces – Schrumpfende Räume" ist ein Fachbegriff, der während der vergangenen Jahre in der Welt der Nichtregierungsorganisationen (NGO) die Runde machte. Er beschreibt die zunehmende Repression, der sich NGOs überall auf der Welt ausgesetzt sehen.

Von Dominik Müller

Nahaufnahme der Tür des Amnesty-International Büros in Moskau, die mit einem amtlichen Zettel in kyrillischer Schrift zugeklebt ist. (picture alliance / dpa / Yuri Kochetkov)
Das Büro von Amnesty International in Moskau wurde vor wenigen Tagen von russischen Behörden über Nacht versiegelt. Nicht nur in Russland leiden NGOs unter Repression und Diskriminierung. (picture alliance / dpa / Yuri Kochetkov)
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Organisationen, die sich für soziale Rechte und für den Umweltschutz engagieren, waren schon oft Zielscheiben: Gewalt bis hin zum Mord gab es schon im vergangenen Jahrhundert. Neu ist jedoch die systematische Diskriminierung.

In mehr als 50 Ländern gibt es heute sogenannte Anti-NGO-Gesetze oder sie sind geplant. Die Repressionen reichen von eingefrorenen Konten bis hin zur Inhaftierung der Mitarbeiter. Nicht nur China und Russland, auch Regierungen angeblich demokratischer Staaten wollen sich auf diesem Wege kritischer Stimmen entledigen.

Produktion: DLF 2016

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