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SchulenKarliczek will Angebote der Länder, um Schulstoff nachzuholen

Ein Junge sitzt an seinem Schreibtisch vor dem Computer. (imago images / Jochen Tack)
Trotz digitalem lernen zu hause dürfte es zu Rückständen beim lernen kommen. (imago images / Jochen Tack)

Wegen des Unterrichtsausfalls in der Corona-Pandemie hat Bundesbildungsministerin Karliczek an die Länder appelliert, zusätzliche Angebote für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Die CDU-Politikerin sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, es müsse damit gerechnet werden, dass in den Wochen der Schulschließungen auch Rückstände im Lernstoff aufgebaut würden. Umso wichtiger sei es, dass in allen Ländern nun daran gearbeitet werde, Angebote zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche den versäumten Unterricht aufholen könnten. Das betreffe vor allem diejenigen, die unter schwierigen sozialen und finanziellen Bedingungen aufwüchsen, meinte Karliczek.

Nach ihren Worten könnten das zum Beispiel Angebote in den Ferien sein. Nach Informationen der Zeitungen sagte die Ministerin den Ländern in einem Brief an die Kultusminister finanzielle Unterstützung des Bundes zu.

Diese Nachricht wurde am 26.01.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.