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StartseiteWissenschaft im BrennpunktWeniger dumm im Kollektiv26.12.2013

SchwarmintelligenzWeniger dumm im Kollektiv

Ein Heringsschwarm, der seine Richtung ändert und so dem Feind geschickt ausweicht, Scharen von Glühwürmchen, die synchron blinken, um Weibchen anzulocken, Zugvögel, die zu Tausenden gen Süden fliegen und gemeinsam ihren Weg finden, sie alle zeigen eine bemerkenswerte Eigenschaft: Aus den simplen Handlungen einzelner entsteht ein komplexes Verhalten aller.

Von Frank Grotelüschen

Weiterführende Information
(DRadio Wissen, Natur vom 25.11.13)
(Deutschlandradio Kultur, Kritik vom 12.09.13)
(DRadio Wissen, Kultur vom 12.08.13)
(DRadio Wissen, Natur vom 01.07.13)
(Deutschlandfunk, Wissenschaft im Brennpunkt vom 26.05.13)
(Deuschlandradio Kultur, Forschung und Gesellschaft vom 14.02.13)

Einstieg Sardinenschwarm

Experiment Bremen Stadtfest

Schwarmsimulation Craig Reynold (YouTube)

Ameisenalgorithmen

swarmanoid.org

SMIS-Projekt (Tauchroboter)

Jan-Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut

Schwangerschaftstest

Facebook-Gerüchte (RP Online)

Wie es scheint, wird die Gruppe zum gezielt agierenden Superorganismus. Manche Fachleute sehen in dieser "Schwarmintelligenz" eine neue Qualität - eine Theorie, die auf das Treiben in einem Ameisenhaufen ebenso passt wie auf ein kollektives Internet-Projekt wie Wikipedia. Andere erkennen dagegen einen flüchtigen Modebegriff. Ihr Credo: Schwarmverhalten erscheint uns vor allem deshalb intelligent, weil wir Absicht, Zielgerichtetheit und bewusste Strategien hineininterpretieren.

Manuskript zur Sendung:

Weniger dumm im Kollektiv


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