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StartseitePISAplusSchwerpunktthema: Virtuelles Fertigmachen29.05.2010

Schwerpunktthema: Virtuelles Fertigmachen

Warum SchülerInnen im Internet mobben und was man dagegen tun kann

Eine aktuelle Studie der Uni Münster bringt es an den Tag: Sexuelle Gerüchte und Demütigungen, manipulierte Fotos und üble Beleidigungen sind in vielen Klassen Alltag. Jede dritte Schülerin und jeder dritte Schüler in Deutschland wurde schon einmal Opfer von Mobbing im Internet, dem sogenannten Cyber-Bullying.

Moderation: Armin Himmelrath

Mal kurz den anderen dissen.  (AP)
Mal kurz den anderen dissen. (AP)

Und, fast noch erschreckender: Mehr als 50 Prozent der SchülerInnen haben selber schon als Täter Cyber-Bullying betrieben. Schnell mal eine fiese Mail oder SMS, ein entblößendes Foto per Handy – die neuen Medien machen es um vieles leichter, andere Menschen fertig zu machen.

Bei PISAplus diskutieren ExpertInnen im Studio und HörerInnen darüber, wo die Ursachen liegen und wie sich Cyber-Bullying vom "klassischen" Mobbing unterscheidet. Wie sieht sinnvolle Prävention aus? Wo finden Betroffene schnell Hilfe? Was können Schulen, Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen konkret tun?

Studiogäste:
Dr. Catarina Katzer, Psychologin, Betreiberin der Seite www.chatgewalt.de, Köln

Dirk Heinrichs, Geschäftsführer des Vereins Sprache gegen Gewalt, Anbieter von Anti-Mobbing-Programmen in Schulen und Buchautor "Da hab ich nur noch rot gesehen"

Geplante Beiträge:
Interview mit Dr. Stephanie Pieschl, Psychologin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, zur Studie "Mobbing im Internet"

Allgemeine Informationen rund ums Cyberbullying

Die Seite smart-user zeigt Jugendlichen (und Erwachsenen), wie man sinnvoll mit dem Internet umgeht. Jugendliche haben außerdem Verhaltenstippszusammengestellt.

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