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StartseiteJazzSaxofone im Weltall15.05.2021

Science-Fiction JazzSaxofone im Weltall

Saxofonist Niels Klein bezieht sich mit seiner retro-futuristischen Band Tubes & Wires auf Science-Fiction. Im Studio erzählt er von seinem Faible für schräge Filme und Bücher. Außerdem: wie Sterne, Kosmos und Raumfahrt seit Beginn des Spage Age den Jazz prägen.

Am Mikofon: Jan Tengeler

Ein junger Mann mit kurzem blondem Haar schaut ernst seitlich in die Kamera. Er steht im Fluchtpunkt der Lamellen eines Rolladens, die die rechte Bildhälfte ausfüllen. (Florian Ross)
Seit 2011 leitet er das Bundesjazzorchester: Niels Klein (Florian Ross)
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Was ist Sci-Fi Jazz? So unscharf der Begriff ist, so gern wird er in unterschiedlichen Zusammenhängen bemüht. Etwa für die Musik des Kölner Saxofonisten, Klarinettisten und Komponisten Niels Klein. In seinem Quartett "Tubes & Wires" verbindet er elektronische, elektrische und akustische Klangelemente zu einem futuristisch anmutenden, organischen Bandsound. Im Gespräch erklärt er, wie er sich damit auf Filme, Literatur und Theorien rund um das Thema Weltraum bezieht. 

Soundtrack mit Big Band-Klängen

"Sci-Fi Jazz" ist auch der Name für eine Reihe von Kompilationen, die seit den 1990er-Jahren avancierte Drum & Bass- und House-Tracks versammeln. Darüber hinaus hat der Begriff eine lange Geschichte, sogar in Deutschland: Als in den 1960er-Jahren die TV-Serie "Raumpatrouille Orion"  Wohnzimmer eroberte, lieferte Peter Thomas den passenden Soundtrack mit jazzigen Big Band-Klängen. Auch international greifen Künstler immer wieder auf Metaphern aus dem Bereich außerirdischer Phänomene zurück, von Sun Ra über Bill Laswell und Herbie Hancock bis zu Shabaka Hutchings und  Scott Robinson. Der New Yorker Multiinstrumentalist ist nicht nur Musiker, sondern beschäftigt sich auch mit den praktischen Aspekten der Raumfahrt.

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