Die Nachrichten

Die Nachrichten

Die Nachrichten

Seelische GesundheitArbeitsministerium: Leiharbeitnehmer sind häufiger psychisch krank

Demonstration des DGB zum 1. Mai 2017 gegen Zeitarbeit. (imago)
Forderungen auf einer Mai-Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbunds / Archivbild (imago)

Menschen in Leiharbeit und befristeten Verträgen sind häufiger von psychischen Erkrankungen wie Burn-Out oder Depressionen betroffen als regulär Beschäftigte.

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, aus der die "Rheinische Post" zitiert. Das Arbeitsministerium erklärt darin, Personen in atypischen Beschäftigungsformen wiesen insgesamt einen schlechteren psychischen Gesundheitszustand auf als Normalbeschäftigte. Studien zufolge könne es sich um kausale Zusammenhänge handeln.

Den Angaben zufolge arbeitet jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland in einer sogenannten atypischen Beschäftigungsform. Dazu werden Leiharbeit und befristete Verträge gezählt, aber auch Teilzeit.