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SicherheitskonferenzUNO-Botschafter warnt vor Klimawandel

Waldsterben als Folge des Klimawandels Durch Sturmereignisse und Extremwetterlagen wie lange Hitze- oder Trockenperioden vermehren sich Borkenkäfer explosionsartig in gleichförmigen Wäldern. Der Klimawandel verstärkt diese Effekte durch vermehrte Extremwetterereignisse und Hitzeperioden. Nach Einschätzung von Umweltschutzorganisationen und Forstfachleuten vermehren sich Baumschädlinge durch den Klimawandel explosionsartig. Das Ergebnis könnte ein Waldsterben 2.0 sein und so aussehen, wie einige Stellen hier im Nationalpark Harz, in der der Borkenkäfer deutlcih weniger bekämpft wird und sich deshalb ausbreiten kann. Nationalpark Harz Niedersachsen Deutschland *** Forest dieback as a result of climate change Storm events and extreme weather conditions such as long periods of heat or drought cause bark beetles to multiply explosi (Jannis Große | imago)
Waldsterben als Folge des Klimawandels durch Sturmereignisse und Extremwetterlagen wie lange Hitze (Jannis Große | imago)

Kurz vor Beginn der Internationalen Sicherheitskonferenz in München hat der deutsche UNO-Botschafter Heusgen vor den Folgen des Klimawandels für den Weltfrieden gewarnt.

Heusgen sagte der "Rheinischen Post", die Weltgemeinschaft müsse sich jetzt darum kümmern, weil es sonst zu spät sein könne. Der Klimawandel werde sonst zu einer Bedrohung für die Sicherheit weltweit. Heusgen kündigte an, als nichtständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat in diesem Jahr werde Deutschland den Fokus auf den Komplex Klima und Sicherheit richten. Besonders vom Klimawandel betroffene Gebiete seien die Sahel-Zone und die Tschadsee-Region oder Staaten wie Niger, Vietnam sowie Inselstaaten. Wenn die Bevölkerung etwa wegen einer Dürre abwandern und in anderen Gebieten ansässig werden wolle, komme es häufig zu Konflikten.

Am frühen Nachmittag eröffnet Bundespräsident Steinmeier die Münchner Sicherheitskonferenz. Sie wird zum 56. Mal in der bayerischen Landeshauptstadt ausgerichtet. Mehr als 800 Teilnehmer haben sich angekündigt, darunter rund 40 Staats- und Regierungschefs.