Mittwoch, 15.08.2018
 
Seit 10:10 Uhr Länderzeit
StartseiteMusik-PanoramaVon Dvořák bis Schostakowitsch19.03.2018

Slawische EnergieVon Dvořák bis Schostakowitsch

Eine ungewöhnliche Besetzung mit Klaviertrio und Schlagzeug-Duo erlebte das Publikum im Deutschlandfunk Kammermusiksaal. Und merkte: Auch nur fünf Musiker können die Wucht eines ganzen Sinfonieorchesters entfalten. Beim Raderbergkonzert in Köln wurde neben Dvořák und Schostakowitsch auch Eigenes präsentiert.

Am Mikrofon: Sylvia Systermans

Der Cellist Sebastian Klinger mit seinem Instrument. (Astrid Ackermann)
Spiritus rector eines besonderen Ensembles - der Cellist Sebastian Klinger (Astrid Ackermann)

Ein klassisches Klaviertrio und ein Schlagzeug-Duo. Diese besondere Besetzung ist gefragt, wenn die Kammermusikfassung der letzten Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch auf dem Programm steht. Das Trio um den Cellisten Sebastian Klinger und das Duo um den Schlagzeuger Johannes Fischer spielen das tragische Werk, das Schostakowitsch als schwerkranker Mann 1971 schuf.

Der junge Komponist Johannes Fischer hat Schostakowitsch auch neu interpretiert: in seinem packenden DmitriRemix für Schlagzeug-Duo. Einen funkelnden "Remix" aus Tänzen und Volksmelodien schuf Antonín Dvořák in seinem berühmten Dumky-Trio. Brillant interpretiert von der Geigerin Alissa Margulis, dem Cellisten Sebastian Klinger und der Pianistin Marianna Shirinyan.

Antonín Dvořák
Trio für Violine, Violoncello und Klavier
Nr.4 e-Moll, op.90 "Dumky"

Johannes Fischer
DmitriRemix für Schlagzeug-Duo

Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr.15 A-Dur, op.141
(in der Bearbeitung für Klaviertrio und Schlagzeug-Duo von Viktor Derevianko)

Alissa Margulis, Violine
Sebastian Klinger, Violoncello
Marianna Shirinyan, Klavier
Johannes Fischer, Schlagzeug
Domenico Melchiorre, Schlagzeug

Aufnahme vom 27.02.2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk