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SmartphonesKostenlose und bekannte Apps wollen besonders viele Daten

Eine Frau hält ein Smartphone in den Händen (imago images / Westend61)
Manche Apps wollen besonders viele Daten haben. (imago images / Westend61)

Kostenlose bekannte Smartphone-Apps greifen mehr private Nutzerdaten ab als vergleichbare Apps, die nicht so bekannt sind oder Geld kosten.

Das zeigt eine Studie, an der unter anderem das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim mitgearbeitet hat. Die Forschenden haben beispielsweise Aufräum-Apps, auch Cleaner-Apps genannt, für Android im Google Playstore untersucht. In dem Bereich gibt fast 2000 verschiedene Anwendungen - aber nur einen klaren Marktführer. Diese App will insgesamt elf Berechtigungen haben, um auf privaten Nutzerdaten auf dem Smartphone zuzugreifen, wie etwa den Standort, der für die Funktion der App keine Bedeutung hat. Die Daten werden dann an Werbepartner oder Analysefirmen weitergegeben. Das Schema fanden die Forschenden in allen untersuchten Bereichen. Meist dominieren kostenlose Apps ein Marktsegment. Im Gegenzug fordern sie viele Berechtigungen von den Nutzern ein.