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StartseiteSport am Wochenende "So hat der Sport keine Zukunft"26.09.2009

"So hat der Sport keine Zukunft"

Hansjörg Kofink im Gespräch mit Herbert Fischer-Solms

Hansjörg Kofink war Anfang der 70er-Jahre vom Amt des Bundestrainers der Kugelstoß-Frauen zurückgetreten. Damit wollte der Sport-Pädagoge ein Zeichen des Protests setzen gegen die Nichtberücksichtigung seiner Athletinnen, die die Qualifikationsnorm für die Sommerspiele in München zwar erfüllt hatten, denen aber von der Verbandsspitze keine Endkampf-Chance zugetraut wurde.

Das Münchner Olympiastadion im Olympiapark, erbaut 1972 von Frei Otto und Günter Behnisch (Stock.XCHNG Matthias Schimmelpfennig)
Das Münchner Olympiastadion im Olympiapark, erbaut 1972 von Frei Otto und Günter Behnisch (Stock.XCHNG Matthias Schimmelpfennig)

In einer Zeit anaboler Aufrüstung trat er für Sauberkeit und Fairness. Den deutschen Spitzensport sieht Kofink auf unverändert gefährlichem Weg. Für ihn haben Politik und organisierter Sport eine unselige Allianz geschlossen, die Perspektive sieht er pessimistisch.

Hansjörg Kofink, der unlängst mit dem Heidi-Krieger-Preis für sein Anti-Doping-Engagement ausgezeichnet wurde, im Gespräch mit Herbert Fischer-Solms.

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