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Software-NachrüstungAudi-Fahrzeuge sollen in die Werkstatt

21.02.2018, Nordrhein-Westfalen, Wickede: Der Messschlauch eines Geräts zur Abgasuntersuchung für Dieselmotoren steckt im Auspuffrohr eines Audi A4 TDI in einer Werkstatt in Wickede. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt am 22. Februar über die Frage, ob Diesel-Fahrverbote rechtlich zulässig sind. In vielen Städten werden Schadstoff-Grenzwerte nicht eingehalten, Diesel-Autos gelten als Hauptverursacher. Foto: Ina Fassbender/dpa | Verwendung weltweit (picture alliance / Ina Fassbender / dpa)
Abgasuntersuchung eines Audi A4 TDI (picture alliance / Ina Fassbender / dpa)

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat eine Rückruf-Anordung für bestimmte Audi-Fahrzeuge erlassen.

Betroffen sind rund 40.000 Autos der Modellreihen A4 und A6 aus den Jahren 2004 bis 2009. Bei ihnen sollen unzulässige Programme aus der Mortorsteuerung entfernt werden, mit denen die Fahrzeuge die Stickoxid-Grenzwerte auf dem Prüfstand einhalten, auf der Straße jedoch überschreiten. Ein Audi-Sprecher erklärte, man stelle dem Kraftfahrt-Bundesamt eine technische Lösung vor, nach denen die Kunden in die Werkstätten gerufen werden könnten.

Bislang hat der Diesel-Skandal den Autobauer rund 3,4 Milliarden Euro gekostet.