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SomaliaNeun Tote bei mutmaßlichem Selbstmordanschlag in Mogadischu

Bei einer Explosion in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mehrere Menschen ums Leben gekommen.  (dpa / Farah Abdi Warsameh)
In Mogadischu gibt es immer wieder Sprengstoffanschläge (Archivbild vom vergangenen Februar). (dpa / Farah Abdi Warsameh)

Bei einem Bombenanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens neun Menschen getötet worden.

Nach Behördenangaben richtete sich die Tat gegen einen Kontrollposten der Polizei. Demnach handelt es sich bei den Toten um sechs Sicherheitskräfte und drei Zivilisten. Elf weitere Personen wurden verletzt. Man gehe von einem Selbstmord-Attentat aus, hieß es.

Die militant-islamistische Schebab-Miliz reklamierte den Anschlag für sich. Die Gruppe mit Verbindungen zum Terror-Netzwerk Al-Kaida kontrolliert weite Teile des somalischen Hinterlandes. Sie kämpft gegen die international anerkannte Regierung in Mogadischu und verübt immer wieder Attentate.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.