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SPD-Linke"Große Koalition keine wünschenswerte Option"

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Stegner mit erhobener Hand (picture alliance / Michael Kappeler/dpa)
Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Stegner (picture alliance / Michael Kappeler/dpa)

Innerhalb der SPD wächst die Kritik an der Parteiführung.

In einem gemeinsamen Aufruf linker Sozialdemokraten, der im Internet veröffentlicht wurde, heißt es, man sei nicht zum Vergnügen in der Großen Koalition und halte sie auch nicht für eine wünschenswerte Option. Ziel müsse eine solidarische, freie und gerechte Gesellschaft sein. Auch das Festhalten an der "Schwarzen Null" sei zum Fetisch geworden, ersetze aber kein politisches Konzept. Die Zeit des Taktierens, Lavierens und der Eitelkeiten müsse vorbei sein.

Zu den Parteilinken in der SPD zählen unter anderem der stellvertretende Parteivorsitzende Stegner, Juso-Chef Kühnert, der Sprecher der parlamentarischen Linken im Bundestag, Miersch, und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Müller. Am Wochenende wollen die Partei-Linken über die Zukunft der SPD beraten.