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"Spiegel"-BerichtMehr afghanische Hilfskräfte der Bundeswehr sollen nach Deutschland kommen dürfen

Kundus: Ein Bundeswehrsoldat und ein Dolmetscher sprechen mit einem Mann. (dpa)
Dolmetscher z.B. hier in Afghanistan gelten als Hilfskräfte der Bundeswehr. (dpa)

Die Bundesregierung ist nach einem Medienbericht gewillt, deutlich mehr afghanische Hilfskräfte der Bundeswehr in Deutschland aufzunehmen als bislang geplant.

Das Magazin "Der Spiegel" schreibt, darauf hätten sich die beteiligten Ressorts am Rande einer Kabinettssitzung geeinigt. Bislang wurden rund 400 Personen und deren Familien für die Ausreise erfasst. Die Regelung galt aber nur für afghanische Hilfskräfte, die in den vergangenen zwei Jahren für die Bundeswehr arbeiteten, etwa als Dolmetscher oder Wachpersonal.

Die neue Einigung bezieht sich laut dem Bericht nun auch auf Ortskräfte, die seit 2013 wegen ihrer Tätigkeiten für die Bundeswehr eine Gefährdung gemeldet hätten. Dabei gehe es nach internen Schätzungen um rund 350 Personen mit ihren Familien.

Diese Nachricht wurde am 18.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.