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Sport10 Anti-Doping-Agenturen für Russland-Ausschluss in Rio

Die olympische und die russische Flagge nebeneinander. (dpa-Bildfunk / AP / Patrick Semansky)
Die olympische und die russische Flagge nebeneinander. (dpa-Bildfunk / AP / Patrick Semansky)

Mindestens zehn Nationale Anti-Doping-Agenturen, darunter auch die NADA in Deutschland, wollen den Ausschluss Russlands von den Olympischen Spielen in Rio fordern.

Das berichtet die New York Times. Offenbar wollen die Anti-Doping-Agenturen, denen sich 20 Athletenvertretungen angeschlossen haben, mit ihrem Schreiben noch die Bekanntgabe des McLaren-Berichts morgen abwarten. In diesem Bericht werden die russischen Doping-Vergehen bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi untersucht. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass das Doping-Programm mit Beteiligung der russischen Regierung vonstatten ging, solle der Ausschluss aller russischen Sportler von den Spielen in Rio beantragt werden. Die Leichtathleten sind bereits gesperrt worden.