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StartseiteSport am Wochenende"Es braucht Dramaturgie, Zeitablauf und einfache Regeln"01.05.2017

Sport im Fernsehen"Es braucht Dramaturgie, Zeitablauf und einfache Regeln"

Im Vergleich zu anderen Sportarten sei Fußball für Fernsehübertragungen prädestiniert, sagte Stefan Kürten, EBU-Direktor für Sport und Geschäftsstrategie, im DLF. Ob eine Sportart fernsehtauglich ist oder nicht, hänge von verschieden Kriterien ab.

Stefan Kürten im Gespräch mit Matthias Friebe

Ein Kameramann steht bei den Olympischen Spielen in Rio vor einer grünen Wand mit den Olympischen Ringen (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)
Ob eine Sportart fernsehtauglich ist oder nicht, hängt von verschieden Kriterien ab. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)
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Fußball eigne sich besonders gut für Fernsehübertragungen, so Kürten. "Das liegt an den festgelegten Rahmenbedingungen vom Fußball und die Regeln sind relativ eindeutig und klar zu verstehen." Außerdem habe das Fußballspiel eine relativ klare Dramaturgie, die von den Zuschauern bestens konsumiert und verstanden werden könne.

Permanente Kommunikation zwischen Sender und Sportart

Ob eine Sportart fernsehtauglich ist oder nicht, hänge von verschieden Kriterien ab, sagte der Direktor für Sport und Geschäftsstrategie von der Europäischen Rundfunkunion. "Dramaturgie, Zeitablauf, einfach zu verstehende Regeln – aber noch wichtiger ist eigentlich die permanente Kommunikation zwischen Sender und Sportart, um gemeinsam an Lösungen und Veränderungen zu arbeiten."

Regeländerungen, um die Fernsehtauglichkeit einer Sportart zu fördern, seien schwierig, grundsätzlich aber möglich. "Selbst im Fußball hat es in geringem Maße Anpassungen gegeben." 

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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