Donnerstag, 15.11.2018
 
Seit 21:05 Uhr JazzFacts
StartseiteCorsoVon der fleißigen Biene bis zum Burn-out03.09.2018

Spring #15 zum Thema "Arbeit"Von der fleißigen Biene bis zum Burn-out

Die Künstlerinnengruppe "Spring" ist ein wichtiges Netzwerk für Zeichnerinnen, Comicautorinnen und Illustratorinnen. Einmal im Jahr bringen sie ein Themenheft heraus. Die aktuelle "Spring" dreht sich um das Thema "Arbeit".

Katrin Stangl im Corsogespräch mit Sigrid Fischer

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
(Janse, Kerstin)
Illustratorin Katrin Stangl und die 15. Ausgabe von "Spring" (Janse, Kerstin)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast
Mehr zum Thema

Performance-Kollektiv Henrike Iglesias Feministisches Empowerment

Bilderbuch-Illustrator Jonas Lauströer "Bei Tieren in Bewegung kann man viel kaschieren"

Beim Spring-Magazin arbeiten ausschließlich Frauen – und zwar aus der gleichnamigen Hamburger Künstlerinnengruppe, einem Netzwerk für Zeichnerinnen in Deutschland. Einmal im Jahr gestalten sie ein Themenheft mit Arbeiten aus den Bereichen Comic, Illustration und freie Zeichnung. Nummer 15 erscheint Mittwoch und dreht sich um "die Arbeit".

Auch Illustratorin Katrin Stangl hat eine Geschichte beigesteuert. Frei nach den Brüdern Grimm erzählt sie vom faulen Mädchen, das nicht spinnen will, den Königssohn aber nur heiraten darf, wenn es fleißig ist.

Faulsein als Lebensmotto

Weil sich im richtigen Leben alles um Fleiß und Leistung drehe, habe ihr die Idee vom faulen Mädchen, das mit Glück durchs Leben kommt, gefallen, sagte Stangl im Deutschlandfunk. Es sei ein unmoralisches Märchen, bei dem auch die Vorstellung vom bedingungslosen Grundeinkommen und die Frage, ob man damit aufhören würde zu arbeiten, eine Rolle spiele.

In einigen Geschichten im Springmagazin wird auch die Arbeit der Zeichnerinnen thematisiert. Dass ihre Arbeit oft nicht als Handwerk, sondern als Hobby betrachtet werde, bei dem man sich am Schreibtisch vergnüge, ärgere sie, so Stangl.

Spring sei ein unkommerzielles Projekt, an dem die Beteiligten nichts verdienten, aber ohne Druck des Verlags Themen und Gestaltungsweisen ausprobieren könnten.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk