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Sputnik VDeutschland startet nach russischer Darstellung Kaufverhandlungen

Das Foto zeigt zwei blau-weiße Medikamentenpackungen mit russischer Aufschrift, die den Covid-Impfstoff Sputnik V enthalten. (imago images / ITAR-TASS / Mikhail Metzel)
Medikamentenpackung mit dem Impfstoff Sputnik V (imago images / ITAR-TASS / Mikhail Metzel)

Deutschland hat nach Angaben Moskaus bereits Verhandlungen mit Russland über den Kauf des Corona-Impfstoffs Sputnik V begonnen.

Das teilte der Hersteller des Vakzins per Twitter mit. Auf russischer Seite führten Vertreter des Staatsfonds RDIF die Gespräche. Bundesgesundheitsminister Spahn hatte angekündigt, ohne Einbindung der Europäischen Union mit Moskau über eine Lieferung von Sputnik V zu sprechen. Deutschland werde sich auf bilateralem Weg um den Impfstoff bemühen, betonte der CDU-Politiker.

Der CDU-Politiker Liese befürwortet die Verhandlungen. Der gesundheitspolitische Sprecher der Europäischen Volkspartei im Europaparlament sagte im Deutschlandfunk, der russische Impfstoff könne helfen, die Corona-Pandemie in Europa schneller zu überwinden. Voraussetzung sei aber, dass die Europäische Arzneimittelagentur EMA grünes Licht für den Einsatz von Sputnik V gebe. Derzeit laufe die Prüfung; sollte diese positiv ausfallen wäre es gut, vorher mit Russland über mögliche Lieferungen gesprochen zu haben.

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Diese Nachricht wurde am 09.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.