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Staatliche KunstsammlungBund stellt mehr Geld zur Verfügung

Monika Grütters (CDU), im Rahmen eines Interviews in ihrem Büro im Bundeskanzleramt (dpa / Jörg Carstensen)
Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) (dpa / Jörg Carstensen)

Der Bund will in diesem Jahr deutlich mehr Geld für die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung stellen.

Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet, soll der Etat von 500.000 Euro auf drei Millionen Euro aufgestockt werden. Kulturstaatsministerin Grütters verwies zur Begründung auf die Folgen der Corona-Pandemie. Mit der Erhöhung des Ankaufbudgets ermögliche der Bund einen raschen und wirkungsvollen Impuls zur Belebung der Kunstproduktion in der aktuell schwierigen Situation, sagte die CDU-Politikerin.

Mit dem Geld sollen rund 150 Kunstwerke für die Sammlung gekauft werden. Eine unabhängige Kommission werde sowohl auf Messen als auch bei Künstlern direkt und in Galerien entsprechende Werke aussuchen. Der Wert eines erworbenen Werks solle im Regelfall 20.000 Euro nicht überschreiten. Eine Bewerbung von Künstlern dafür sei aber nicht möglich.

Die 1970 gegründete Sammlung zeitgenössischer Kunst des Bundes wird von der Kulturstaatsministerin verwaltet und betreut, eine halbe Million Euro steht dafür pro Jahr normalerweise zur Verfügung.

Nach Darstellung der Bundesregierung soll die Sammlung zeitgenössischer Kunst die kritische Auseinandersetzung mit den geistigen Strömungen der Zeit fördern. Initiiert wurde die Bundeskunstsammlung vom damaligen Bundeskanzler Willy Brandt. Einen festen Ort, an dem die Sammlung ständig zu besichtigen ist, gibt es nicht. Die Werke werden an öffentliche Institutionen ausgeliehen. Derzeit umfasst die Sammlung rund 1.700 Werke.

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